Interview mit Martin Peters
two S: Wie sind Sie auf die two S als Anbieter gekommen?
M. Peters: Wir haben Herr Linke auf einer Remarketing-Messe kennengelernt. Dort hatten wir uns seinerzeit mit verschiedenen Anbietern auseinandergesetzt und sind beim Stand der two S GmbH hängengeblieben.
two S: Was war ausschlaggebend, dass Sie sich für uns entschieden haben?
M. Peters: Unser Bestandssystem war von 2003 und entsprechend in die Jahre gekommen. Die Anforderungen an eine neue Lösung waren intern schon klar definiert; zum einen sollte eine neue Lösung mindestens alle Funktionen die bereits vorhanden waren erhalten und darüber hinaus sollten neue Lösungen für zusätzliche Anforderungen implementiert werden.
two S: Wie lange haben Sie die two Sales Remarketing-Lösung nun im Einsatz?
M. Peters: Seit dem 01. Februar 2021 – seitdem haben wir (Stand Oktober 2021) bereits über 2000 Fahrzeuge erfolgreich online verkauft. Es ging bei re-Launch um die Schwerpunkte Prozessoptimierung, optisches wie technische Modernisierung und Vereinbarkeit von Front- und Backend.
two S: Wo liegt der USP ggü. vergleichbaren Lösungen?
M. Peters: Es gibt nicht den einen speziellen USP. Man muss bedenken, das Remarketing von Fahrzeugen ist ein sehr spezieller Geschäftsbereich und als wir (anno 2018) auf der Suche nach einem neuen System waren, war schlichtweg keine fertige Lösung im Markt existent. Daher haben wir auch relativ schnell eine Eigenentwicklung gemeinsam mit der two S forciert. Das Dealer-Managementsystem two Sales® hatte die beste Basis für die von uns angestrebte Lösung. Wesentliche Pluspunkte waren: vorhandene Flags, das integrierte Reporting und die Vielseitigkeit des DMS. Dennoch war es ein langer Weg die heute eingesetzte Remarketing-Lösung gemeinsam zu erarbeiten, da wir spezielle Anforderungen hatten, die vom Standard eines handelsüblichen DMS abweichen. Die Entscheidung für ein KMU birgt natürlich immer auch ein gewisses Risiko für multinationale Konzerne wie Holman, hat aber auch Vorteile. Beispielsweise die individuelle Betreuung und das Eingehen auf unsere Bedürfnisse.
two S: Welche speziellen Anforderungen hatten Sie für Ihre Lösung?
M. Peters: In einem Satz: Ein automatisierten, transparenten und vor allem revisionssicheren Remarketingprozess ganzheitlich abbilden zu können.
two S: Gibt es Ihres Wissens überhaupt etwas Vergleichbares am Markt?
M. Peters: Ich kann natürlich nur die Lösungen bewerten, die wir uns für Holman angesehen haben. Aber alle mir bekannten Lösungen sind kein fertiges System.
two S: Sie haben Herr Linke mal gesagt, dass unsere Lösung die modernste am Markt sei und im Prinzip für jeden Anbieter im Bereich Remarketing interessant sein dürfte, wie kamen Sie zu dieser Aussage?
M. Peters: Meine Aussage bezog sich auf die bereits erwähnte Komplettlösung für das Abbilder aller Remarketing-Prozesse; die es - soweit ich es beurteilen kann - so kein zweites Mal gibt.
two S: Was unterscheidet Sie als Flottengesellschaft in der Arbeitsweise eines klassischen Fahrzeughändlers?
M. Peters: Zunächst betreiben wir ein reines B2B-Geschäft, sowohl in Eigenregie mit unseren Bestandsfahrzeugen als auch im Auftrag zur Vermittlung der Fahrzeuge unserer Kunden. Und insgesamt ist der Geschäftsbereich wesentlich komplexer, das beinhaltet u.a. die Integration verschiedener Prozesse und externer Dienstleister.
two S: Gibt es für die Zukunft noch Optimierungspotentiale wo Sie einen Bedarf für sich erkennen?
M. Peters: Ja definitiv. Da wären zum einen die Integration neuer Dienstleister, Systeme und Schnittstellen. Aktuell haben wir das gemeinsame Projekt zum Anschluss unserer Finanzbuchhaltung. Aber das hört auch niemals auf. So eine Eigenentwicklung ist ein ständiger Prozess.
Für Sie als Hintergrund: Die Entwicklung unserer individuellen Lösung hat sich hingezogen, so dass unsererseits eine Deadline mit Mindestanforderung definiert wurde, wohl weißlich, dass es im Anschluss noch weitere Anpassungen geben würde.
two S: Möchten Sie abschließend noch etwas über die two Sales Remarketing-Lösung sagen, dass nicht zu kurz kommen darf?
M. Peters: Insgesamt sind wir sehr zufrieden mit unserer Entscheidung zur two S GmbH zu gehen. Auch wenn es bei dem Projekt um IT-Entwicklung geht stehen dahinter immer noch Menschen; das Knowhow von Herr Krüger (Head of Development) und die Erfahrungswerte von Herr Linke (geschäftsführender Inhaber) haben bis heute überzeugt.