10 Punkte Plan

Wie fotografiere Ich richtig?

Zehn hilfreiche Tipps für Sie, damit Ihr Fahrzeug optimal abgebildet wird.

Auto inszenieren

Das Auto ist der Star. Nichts sollte von dem eigentlichen Motiv ablenken. Vermeiden Sie es, das Auto vor einen wirren Hintergrund zu positionieren, der dann mit dem eigentlichen Motiv um die Aufmerksamkeit des Betrachters konkurriert. Der Wagen sollte auch nicht vorne und hinten zugeparkt sein. Im Idealfall steht das Fahrzeug frei vor einem neutralen Hintergrund auf dem dann auch ihr Firmenlogo Platz findet.

Profitipp: Der erfahrene Fotograf setzt auf eine große Blende (F2,8 oder F3,5), um das scharf wiedergegebene Fahrzeug vom unscharfen Hintergrund loszulösen.

Licht und Schatten

Schönster Sonnenschein, da glänzt der Lack – Fotozeit! Grundlegend falsch. Digitalkameras sind oft mit den harten Kontrasten von Sonnenschein und glänzendem Lack überfordert. Die Bilder zeigen Fehlfarben und helle Flecken, zudem sind sie unansehnlich unterbelichtet. Besser, Sie fotografieren bei leicht bewölktem Himmel oder im Halbschatten. So wirken Farben kräftiger und Reflexe durch Sonnenstrahlen entstehen erst gar nicht. Vergessen Sie nicht, dass Kennzeichen abzumontieren. Zum einen aus datenschutzrechtlichen Gründen, zum anderen haben Sie eine reflektierende Fläche weniger.

Profitipp: Mit einem so genannten Polarisationsfilter vor dem Objektiv können Reflexe und Spiegelungen des Motivs minimiert werden.

Die Zeit

Das Licht verändert sich im Laufe des Tages. Die frühen Morgenstunden und der Abend eignen sich am besten zum Fotografieren. Das Licht ist zu diesen Tageszeiten von der Lichttemperatur her eher (rötlich) warm und harte Schlag schatten entstehen erst gar nicht. Das weiche modulierende Licht betont durch den schwachen Schattenwurf die plastische Form der Fahrzeuge. Die Sonne sollte seitlich beziehungsweise im Rücken des Fotografen stehen.

Profitipp: Nasser Asphalt und Beton betonen, wirken edel und sorgen für spannende Reflexionen des Fahrzeugs auf dem Boden.

Die Wahrheit

Zeigen Sie das Fahrzeug vollständig im Bild. Am besten fotografieren Sie den Wagen leicht schräg und aus einer Höhe von etwa 1,50 Meter. Gehen Sie nicht zu nahe an das Auto heran und kippen Sie die Kamera nicht. So wird die Front und eine Seite des Autos gezeigt – und das aus einem natürlichen Blickwinkel. Details, die die Besonderheiten des Autos zeigen, gehören auch in den Aufnahmeplan. Je mehr Aufnahmen das Fahrzeug zeigen, desto einfacher ist es für den Kunden, sich ein Bild zu machen.

Profitipp: Um das Fahrzeug verzerrungsfrei und mit einer normalen Perspektive zu zeigen, greift der Profi auf einen Brennweitenbereich von 50 Millimetern zurück. Das entspricht dem normalen menschlichen Blickfeld. Weitwinkelaufnahmen verzerren Motivteile, die im Vordergrund liegen und sind nur bedingt geeignet.

Innen und Außen

Ein gepflegter Innenraum steht ebenfalls auf der Fotoliste. Dabei ist der Einsatz von Blitzlicht ein entscheidender Faktor zum Gelingen der Bilder. Gut, wenn die Kamera über einen so genannten Blitzschuh verfügt, an den ein zusätzliches Kompaktblitzgerät angeschlossen werden kann. Dieses verfügt dann nicht nur über mehr Power, es bietet auch in der Regel die Möglichkeit das Blitzlicht fein zu dosieren und über einen Reflektor indirekt und damit schattenfrei zu blitzen. Wenn der Blitz nicht zum Einsatz kommen soll, besteht die Möglichkeit durch das Erhöhen des so genannten ISO-Wertes verwacklungsfreie Innenaufnahmen anzufertigen. Details wie Navi, Klima, Soundsystem und Armaturen nicht vergessen.

Profitipp: Hartes Blitzlicht kann unschöne harte Schatten werfen. Ein kleiner Aufsatz für das Kompaktblitzgerät, eine so genannte Softbox kann Abhilfe schaffen. Oder die Blitzlichtwirkung wird mittels Menüsteuerung reduziert. So entstehen harmonische Mischlichtaufnahmen mit Tages- und Blitzlicht.

Automatik

Die Automatikprogramme der Kamera sind eine feine Sache. Auslöser drücken und die Kamera macht den Rest. In vielen Fällen reicht dies auch völlig aus. Wer mehr aus seinen Bildern machen will, der kann auch auf die so genannten Motivprogramme zurück greifen. Es gibt zwar kein Motivprogramm „Auto“ aber beispielsweise mit der Automatik für „Landschaften“ wird im Bild von vorne bis hinten alles scharf. Wer ein Fahrzeug von einem unscharfen Hintergrund deutlich abheben, möchte, der sollte das Motivprogramm „Porträt“ austesten.

Profitipp: Mit den Halbautomatiken der Blenden- und Zeitpriorität behält der Fotograf die Kontrolle über die wichtigsten Aufnahmeparameter. Mit der Blendenpriorität kann gezielt die Schärfe ins Bild gelegt werden.

Farbe

Weg von der Automatik, hin zu besseren Bildern: Der Weißabgleich der Kamera beeinflusst, anders als der Name vermuten lässt, die Farbwiedergabe. Nur ein korrekt eingestellter Weißabgleich lässt den roten Lack auch wirklich rot aussehen. Neben dem automatischen Weißabgleich stehen Voreinstellungen für Sonne, bewölkter Himmel, Blitzlicht, Schatten und Kunstlicht zur Auswahl.

Profitipp: Fast alle Kameramodelle bieten einen manuellen Weißabgleich. Dazu benötigt der Fotograf lediglich ein weißes Blatt Papier, welches zum Ausmessen direkt auf das Auto in das entsprechende Licht gelegt wird. Einziger Nachteil: Sobald sich die Aufnahmeposition oder die Lichtverhältnisse ändern, muss neu gemessen werden.

Teamarbeit

Zwei Arme sind gut, drei wären besser. Da das nur schwerlich funktioniert, ist ein kleines kompaktes Stativ eine Alternative. Die Hände bleiben frei und können ein zusätzliches Blitzgerät oder einen Aufheller halten. Mit diesen beiden Zubehörteilen bringen Sie mehr Licht auf ihr Motiv. Aufheller aus dem Fotofachhandel gibt es in verschiedenen Größen und mit unterschiedlichen Bespannungen. Weiße Reflektoren sorgen für eine neutrale Reflexion des Lichtes, während goldenfarbige das Licht wärmer, beziehungsweise silberne Reflektoren das Licht kühler wirken lassen. Dies unterstreicht zusätzlich die Wirkung des Fahrzeugs.

Profitipp: Durch Reflexe und glänzenden Lack wird der Belichtungsmesser der Kamera schon mal in die Irre geführt. Zuverlässiger und präziser funktioniert die exakte Bestimmung der Belichtung mit einer Graukarte. Unabhängig von Material und Farbe des Motivs gewährleistet die Graukarte den exakten Belichtungswert, indem man sie möglichst nahe am oder auf dem Fahrzeug platziert und die Karte mit der Kamera vollformatig anmisst, so dass im Sucher nur die Karte zu sehen ist. Den ermittelten Belichtungswert speichern und dann den perfekten Bildausschnitt wählen.

Details

Sportwagen wirken dynamischer, wenn die Vorderräder leicht aus dem Radkasten gedreht werden. Dabei darf die empfohlene Aufnahmehöhe von etwa 1,50 Meter auch mal unterschritten werden. Cabrios entfalten ihre wahre Schönheit ohne Verdeck. Das richtige Summerfeeling kommt mit ein paar Sonnenstrahlen rüber. Diese können mittels Aufheller auf das Auto gelenkt werden oder als Ausnahme von der Regel, kann das Cabrio auch mal im Sonnenlicht fotografiert werden. Bei störenden Reflexen im Lack hilft oft ein Wechsel der Aufnahmeposition.

Profitipp: Mit überraschenden und außergewöhnlichen Perspektiven und Ausschnitten fesseln Sie den Betrachter und schaffen Aufmerksamkeit. Zeigen Sie neben der „Pflicht“ auch eine „Kür“. Je ungewöhnlicher und extravaganter desto besser.

Nachbearbeitung

Bildbearbeitungsprogramme helfen bei der Korrektur von Aufnahmefehlern. Weißabgleich, Perspektive und kleine Verwackler können im nachhinein optimiert und ein passender Ausschnitt gewählt werden. Auch die Umwandlung der Bilddaten für das Web geschieht mit Hilfe spezieller Software. Leider sind die meisten Bildbearbeitungsprogramme nicht selbsterklärend und sehr komplex.

Profitipp: Wenn trotz aller Vorsichtsmaßnahmen doch einmal durch fehlerhafte Weitwinkeleinstellungen am Objektiv verzerrte Aufnahmen entstehen, greifen Sie auf das Angebot der „Fotooptimierung“ Ihres Dienstleister zurück, das Ergebnis ist ein echter Gewinn und kann sich sehen lassen.

Workshop

Falls Sie Ihre Fahrzeuge gerne selber professionell in Szene setzen möchten: Wer noch einen Schritt weitergehen möchten, dem bieten wir einen professionellen Fotoworkshop, durchgeführt von einem unserer geschulten Experten.

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